Nimm mit 257.275 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
PRESSEMITTEILUNG
Protest-Aktion vor Aigners Wahlkreisbüro in Gmund / Ministerin soll Gen-Mais in der EU ablehnen/ "Keine Comeback der Gentechnik"
Gmund am Tegernsee, 24.02.2010. Aktivisten des Kampagnennetzwerkes Campact haben heute vor dem Wahlkreisbüro von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) in Gmund "blaue Briefe" von 34.825 Bürgerinnen und Bürgern übergeben. In den Briefen wird Aigner aufgefordert "zu einer verantwortungsvollen Politik zurück zu kehren" und im EU-Ministerrat gegen die Zulassung von Gen-Mais zu stimmen. Da Aigner die Briefe der Bürger nicht persönlich entgegen nehmen wollte, wurden Sie einer Mitarbeiterin aus ihrem Wahlkreisbüro übergeben.
"Demnächst wird Frau Aigner in Brüssel darüber abstimmen, ob Gen-Mais kommerziell auf unseren Feldern angebaut werden darf", sagte Christine Borchers von Campact. "Nachdem die Ministerin Gen-Mais im letzten Jahr noch verboten hat, droht sie jetzt auf einen Pro-Gentechnik-Kurs einzuschwenken. Da sich die CSU vor der Bundestagswahl klar gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft ausgesprochen hat, müssten sich die Wähler betrogen fühlen. Lebens- und Futtermittel müssen frei von Gentechnik bleiben."
Auf die Aktion "Blauer Brief an Aigner" macht Campact zur Zeit auch mit Großflächenplakaten in Aigners Wahlkreis aufmerksam. Plakate des "Blauen Briefs" wurden in Starnberg, Wolfratshausen, Geretsried, in Bad Tölz, in Miesbach, Hausham, Lenggries, Bad Wiessee, Rottach-Egern, Schliersee, Tegernsee, Tutzing, Waakirchen sowie in direkter Nähe von Aigners Wahlkreisbüro in Gmund am Tegernsee angebracht.
Die Aktion "Blauer Brief an Aigner - Kein Comeback der Gentechnik" wird von 21 Organisationen unterstützt, darunter u.a. der Deutsche Naturschutzring (DNR), das Umweltinstitut München, die Naturfreunde und Bioland.
Weitere Informationen zu der Kampagne finden Sie hier: www.campact.de/gentec/home
Pressekontakt:
Christine Borchers, Campact e.V. , 04231/957 452