Nimm mit 257.275 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Das Engagement tausender Campact-Aktiver hat all die Aktionen im zurückliegenden Jahr möglich gemacht. Herzlichen Dank! Wir hoffen auf Ihre Unterstützung auch im Jahr 2007!
Besonders freuen würden wir uns, wenn Sie uns für unsere Kampagnen und Aktionen in 2007 schon jetzt eine Spende zukommen lassen würden. zum Online-Spendenformular
Jahresrückblick 2006 als PDF / Jahresrückblick 2005

Landwirtschaftsminister Seehofer will die wichtigste Hürde gegen den großflächigen Anbau von Gentechnik in der Landwirtschaft beseitigen: das hohe Haftungsrisiko. Zudem soll das Standortregister mit allen Gentech-Feldern nicht mehr öffentlich sein. Unter dem Motto „Stoppt Seehofer“ rufen wir Bürger/innen auf, dem Minister E-Mails zu senden. Über 7.000 machen mit und haben einen ersten Teilerfolg: Der Minister schaltet erstmal einen Gang zurück und merkt, dass er sich bei dem brisanten Thema die Finger verbrennen kann.
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Die Ministerpräsidenten Stoiber, Koch, Müller, Wulff & Oettinger wollen die Atomkraft wieder hoffähig machen. Und damit den Anträgen der Atombetreiber auf Laufzeitverlängerung ihrer Meiler den Boden ebnen. 17.000 von Campact-Aktiven versandte interaktive E-Cards halten mit Argumenten dagegen.
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Versendete E-Cards: 17.061

Bundestagspräsident Lammert will den Campact-Erfolg aus dem Vorjahr zunichte machen: Auch auf unseren Druck hin hatte der Bundestag eine umfassende Transparenzpflicht für Politiker-Nebeneinkünfte beschlossen. Doch Lammert verweigert die Umsetzung mit einem Vorwand: Klagen von Abgeordneten gegen das Gesetz beim Bundesverfassungsgericht. Tausende schicken Lammert Faxe und E-Mails oder rufen ihn an. Aber Lammert setzt sich weiter über geltendes Recht hinweg.
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Angela Merkel hat zum Energiegipfel ins Kanzleramt geladen. Wirtschaftsminister Glos und die Chefs der Atomkonzerne wollen beim Gipfel Druck für längere Laufzeiten ihrer Meiler machen. Campact-Aktive schicken ihnen tausende Taschentücher per Post, damit sie ihre Abschiedstränen trocknen. Schließlich muss die Zeit der Atomkraft ein Ende finden. Unser Signal: Jetzt muss ausgestiegen werden! Mehr Tempo beim Atomausstieg!
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Verschickte Taschentücher: 7.235

Die Ministerpräsidenten etlicher Bundesländer wollen die rot-grüne Legehennenverordnung verwässern, die der Batteriehaltung von Hühnern Anfang 2007 ein Ende setzten soll. Sie setzen sich im Bundesrat durch. Jetzt liegt die Entscheidung in den Händen von Horst Seehofer. 2.350 Campact-Aktive schicken ihm über unsere Webseite die Fläche als Papier zu, die einem Käfighuhn zukünftig zum Leben bleibt – etwas mehr als ein DIN A4-Bogen. Doch der Minister bleibt hart und segnet den Bundesratsbeschluss ab.
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Versendete Briefe: 2.350

Pünktlich zum 20. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erwägen deutsche Banken, den ersten AKW-Neubau in Osteuropa seit dem Super-GAU zu finanzieren. Im bulgarischen Belene sollen direkt neben einer Erdbebenspalte zwei Reaktoren entstehen. Über 10.000 E-Cards erreichen die Banken. Sie verfehlen nicht ihre Wirkung. Als erstes knickt die Commerzbank ein. Angesichts einer Aktionswoche, bei der in über 60 Städten Campact- und urgewald-Aktive vor die Banken ziehen wollen, verabschieden sich auch HypoVereins- und Deutsche Bank von ihren skandalösen Plänen!
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Versendete E-Cards: 10.293

Der Streit um das iranische Atomprogramm eskaliert. Zusammen mit der IPPNW, dem Netzwerk Friedenskooperative und der DFG-VK ruft Campact dazu auf, von Außenminister Steinmeier und den Botschaftern der fünf ständigen UN-Sicherheitsratsmitglieder per E-Mail den Verzicht auf eine militärische Eskalation des Konflikts zu verlangen. Anfang Juni nimmt ein relativ großzügiges Verhandlungsangebot der ständigen UN-Sicherheitsratsmitglieder erst einmal Dampf aus dem Kessel. Wir beobachten das Thema weiter.
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Nach Plänen von Seehofer sollen Gentech-Produzenten in Zukunft nur haften, wenn sie die Ernte von Nachbarn um mehr als 0,9% mit „Gentech-Erbgut“ kontaminieren - das Ende der gentechnikfreien Landwirtschaft. Campact schmiedet ein Bündnis von 30 Organisationen. Gemeinsam rufen diese die Bürger/innen auf, ihren Abgeordneten vor Ort eine Protest-Mail zu senden und einen Ballon zu stiften. Alle Ballons zusammen sollen in Berlin zum Schriftzug 'Gen-Food – Nein Danke' zusammengefügt werden. Über 9.000 Campact-Aktive schreiben ihren Abgeordneten vor Ort.
Schicken Sie Ihren Abgeordneten eine E-Mail!
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Aktionsteilnehmer/innen Wahlkreisaktion:

Europa ist nur knapp einer ähnlich gravierenden Reaktorkatastrophe wie in Tschernobyl entgangen. Und diesmal handelt es sich um einen hochmodernen Meiler mit westlichem Sicherheitsstandard. Über 3.000 Campact-Aktive fordern Kanzlerin Merkel, Umweltminister Gabriel und Wirtschaftsminister Glos auf, zu prüfen ob in deutschen Atomkraftwerken ein ähnlicher Störfall denkbar ist. Gabriel ordnet eine Überprüfung an, doch vor Konsequenzen kneift er.
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Eine Richtlinie der EU-Kommission will endlich Transparenz über die EU-Agrarsubventionen schaffen. Was passiert mit den jährlich 100 Mrd. Euro Subventionen und wieviel davon wird nach ökologischen und sozialen Kriterien verwendet? Doch die deutschen Minister Glos und Seehofer blockieren die Richtlinie in Brüssel. Campact schließt sich dagegen mit 33 Umwelt-, Entwicklungs- und Tierschutzorganisationen zusammen. 8.500 von Campact-Aktiven verschickte E-Cards verlangen von den Ministern, für Transparenz zu sorgen. Mit Erfolg: Am 22. September gibt Deutschland seinen Widerstand gegen die Transparenzpflicht auf.
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Versendete E-Cards: 8.623

Das Urheberrecht droht Millionen Menschen, die ab und an zu privaten Zwecken und in geringem Umfang Musikstücke oder Filme kopieren, mit bis zu 3 Jahre Knast. Der Bundestag berät über die Novellierung des Urheberrechts. Wir fordern, kleine Vergehen mit einer Bagatellklausel straffrei zu stellen und eröffnen das weltweit erste Internetgefängnis: Über 3.300 Menschen beziehen mit einem Bild jeweils eine Zelle. Am 20. November, dem Tag der öffentlichen Beratung des Urheberrechts im Rechtsausschuss, präsentieren wir das Internetgefängnis als großes Banner und überreichen eine Petition an die Abgeordneten.
Internetgefängnis besuchen
Film zur Aktion
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Aktionsteilnehmer/innen bis 11/06: 3.386

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Klagen von Abgeordneten gegen die umfassende Transparenzpflicht für Politiker-Nebeneinkünfte. Der Verteidiger des Gesetzes vor Gericht: Bundestagspräsident und Transparenzgegner Norbert Lammert! Über 3.000 Campact-Aktive unterzeichnen innerhalb von fünf Tagen eine Petition an die Richter/innen. Vor der Gerichtsverhandlung in Karlsruhe präsentiert Campact die Petition zusammen mit einem 6 Meter hohen Lobbyisten. Tagesschau, heute-journal, Reuters, n-tv und RTL sowie viele Tageszeitungen berichten über die Aktion.
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Aktionsteilnehmer/innen: 3.066

Über 13.000 von Bürger/innen gestartete Ballons bilden den Schriftzug „Gen-Food – Nein Danke“ und entschweben. Die Ballons symbolisieren den Pollen von Gentech-Pflanzen, der – einmal in die Umwelt entlassen – nicht mehr rückholbar ist. Von zwei Kränen können Journalist/innen das beeindruckende Schauspiel dokumentieren. Die Aktion ist für uns ein großer Erfolg, auch wenn die Medienberichterstattung unerwartet dünn ausfällt.
Was bisher geschah
Film zur Aktion
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Nach der vereitelten Finanzierung zweier Kernkraftwerke in Belene/Bulgarien (siehe 26. April) entscheidet die Unicredit-Gruppe nun in den nächsten zwei Monaten darüber, in wieweit sie prinzipiell Atomenergie finanziert. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen: Denn das Kreditinstitut ist einer der größten Finanzmarktakteure in Osteuropa, wo derzeit etliche neue Atomreaktoren in Planung sind.
Machen Sie mit!
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Aktionsteilnehmer/innen bisher: