Nimm mit 607.031 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Am 26. Juli haben Anti-Atom-Aktive in Donauwörth "Atom-Alarm" geschlagen - wie auch in rund 60 Wahlkreisen im ganzen Land. Lautstark und unüberhörbar machten sie dem CSU-Abgeordneten Ulrich Lange deutlich, dass die Menschen in ihrem Wahlkreis keine längeren AKW-Laufzeiten wollen!
Gestern 16:30 Uhr trafen sich 15 Mitstreiter vor der Kreisgeschäftsstelle von Ulrich Lange. Er glänzte natürlich durch Abwesenheit; trotzdem machten wir uns unüberhörbar und unübersehbar an der vielbefahrenen Straße bemerkbar.
Als gegen 17:00 Uhr der Kreisgeschäftsführer eintraf empfingen wir ihn lautstark und übergaben die Erklärung "Atomkraft abschalten", die Broschüre "100 gute Gründe gegen Atomkraft" und eine Tröte.
U.a. wiesen wir darauf hin, dass der Stadtrat von Schweinfurt und Landshut (mit den Stimmen der CSU!) die vereinbarte Abschaltung der AKW`s Grafenrheinfeld und Isar I fordern. Ebenso sieht die Umweltgruppe der CSU das Energiekonzept der Bayerischen Staatsregierung völlig anders und fordert den Ausstieg aus der Atomkraft. Wir forderten, dass diese Entwicklung auch in unseren Landkreisen Donau-Ries und Dillingen (hier befindet sich das größte AKW Deutschlands Gundremmingen) Grundlage weiteren Handelns wird.
Von der "Donauwörther Zeitung" war eine Mitarbeiterin gekommen, die sich für unsere Argumente offensichtlich sehr interessierte. Wir sammeln in den nächsten Wochen Unterschriften und werden sie an Ulrich Lange im September übergeben.
Text und Fotos von Thomas Gerke und Sabine Thieme